Wenn’s um die Frage geht, ob der Vierbeiner mit in den Urlaub soll oder vielleicht doch besser zu Hause bleibt, gibt es manches zu bedenken:
Lange Reisen, Krankheitsgefahren und Hundeverbote sind nur einige der Aspekte, die zu Stressfaktoren für Zwei- und Vierbeiner werden können. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz gibt aktuell zur Ferienzeit nützliche Tipps für Hundehalter.

Zahlreiche Fragen zum Urlaub mit Hund sollten unbedingt vor der Buchung geklärt werden. Es fängt bereits bei der Autoeinrichtung an, geht über den Grenzübertritt bis hin zu lokalen Vorschriften und erste Hilfe im Notfall. „Insgesamt sollte gut abgewogen werden, ob es sich lohnt, dem Hund die Reise zuzumuten. Möglicherweise ist es ihm wohler an einem schönen Ferienplatz“, erklärt Susy Utzinger, Geschäftsführerin der Stiftung und Tierschutzexpertin.

Ist Menschen-Urlaub auch Urlaub für den Hund?

Eine lange Reise ist immer anstrengend, daher stellt sich zum Beispiel die Frage wie die Dauer des Ferienaufenthaltes in Relation mit der Strecke steht und ob es möglich ist, die Reise einigermassen hundegerecht zu gestalten. Am Ferienort angekommen, kann der Traum vom Hundeplausch am Strand rasch zerplatzen, denn in der Hochsaison gilt vielerorts Hundeverbot und dies wird auch rigoros durchgesetzt. Daher ist es wichtig, sich vor den Ferien zu informieren. Dasselbe gilt auch für gesundheitliche Risiken. Vielleicht gibt es am Ferienort Krankheiten, die eine Prophylaxe erfordern, oder es braucht spezielle Impfungen – so oder so lohnt sich ein Check beim Tierarzt.